• Kontakt
  • Impressum
  • Presse
  • Suche
  • Spielzeit 2019-2020
    • Musiktheater
    • Schauspiel
    • Tanztheater
    • Kinder und Jugend
    • Konzerte
    • Extras und Gastspiele
    • Theater unterwegs
    • EIGENTUM VERPFLICHTET_ EIGENTUM VERNICHTET
  • Archiv Übersicht
Musiktheater
Schauspiel
Tanztheater
Kinder und Jugend
Konzerte
Extras und Gastspiele
Theater unterwegs
EIGENTUM VERPFLICHTET_ EIGENTUM VERNICHTET
  • Spielzeit
  • 1. KAMMERKONZERT
  • Pressedetail
Kontrastreich und voller Zwischentöne - Gießener Allgemeine Zeitung
16.10.2019

Kammerkonzert-Auftakt im Theater stößt auf erfreuliche Resonanz

Ein populäres Programm und angesehene Musiker sorgten am Sonntagvormittag beim ersten Kammerkonzert für ein fast ausverkauftes Theaterfoyer. Alexandra Wiedner (Violine), Attila Hündöl (Cello) und Cordula Hacke (Klavier) widmeten sich ausgefeilt zwei vom künstlerischen Gehalt vorzüglich einander ergänzenden Kompositionen.

Antonín Dvoráks »Dumky-Trio« e-Moll steht der konventionellen Sonatensatzform fern, es basiert vielmehr auf ukrainischen Modellen. Die voller Leidenschaft dargebotene eröffnende Gestik setzte sogleich ein Ausrufezeichen und führte zu einem intensivem Zwiegesang der beiden Streichinstrumente.

Dazu kontrastierte der folgende, tänzerisch beschwingte Teil. Im Verlauf der Komposition fesselte der stete Wechsel zwischen lebhaften und entspannten Teilen. Reizvoll brachte Hacke den Flügel zum Schillern, hielt dabei genau klanglich Balance mit ihren Ensemblepartnern.

Bei den langsamen Passagen fühlten sich die Musiker sensibel in die Schwermut ein. Durchweg bewiesen sie feinen Instinkt für lyrische Zwischentöne sowie für die in raffiniertem Gewand daherkommenden Folklore-Elemente.

Volksmusikalische Einflüsse Südosteuropas zeigten sich im Rhythmus beim Kopfsatz von Maurice Ravels Trio a-Moll. Sehr schön brachten die Künstler die Steigerung vom klanglich schwebenden Beginn zu geballten Höhepunkten zur Geltung. Die nuancierte Interpretation war von betörender melodischer Anmut. Bizarre Züge blitzten beim zweiten Satz auf, während die tiefgründig vorgetragene Passacaglia Tristesse verbreitete. Im Finale sorgten schwirrende Figurationen und Triller für besonderen Effektreichtum. Die Bewegung steuerte auf einen fulminanten Schluss zu. Sichtlich begeistert, spendeten die Hörer viel Applaus.


Sascha Jouini, 16.10.2019, Gießener Allgemeine Zeitung

© 2020 Stadttheater Giessen
IMPRESSUM DATENSCHUTZ PRESSE
Nach oben
AUG
SEP
OKT
NOV
DEZ
JAN
FEB
MRZ
APR
MAI
JUN
JUL